Betriebliches Gesundheitsmanagement

Globalisierung und der Strukturwandel der Wirtschaft erhöhen allerorts den Zeitdruck, die Komplexität der Aufgaben und die Verantwortung. In Verbindung mit dem demografischen Wandel, mit Unternehmensverkäufen, Fusionen und permanenten Restrukturierungen stellen diese Megatrends die Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Die Folgen dieser Entwicklung – wie beispielsweise Mobbing, Motivationsverlust, innere Kündigung, Burnout und arbeitsbedingte Erkrankungen – zu verhüten und zu bekämpfen, wird zu einer zentralen Aufgabe für die betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Schützen Sie das Wichtigste, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens: Sie gilt es zu fördern und zu schützen, gerade in Zeiten rapiden Wandels. Ein aktives Gesundheitsmanagement bedeutet eine nachhaltige Investition in das betriebliche Sozial- und Humankapital und mobilisiert unerschlossene Leistungspotenziale, die beiden nutzen – den Beschäftigten und den Unternehmen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement zielt auf die Führung, die Unternehmenskultur, das Betriebsklima, die soziale Kompetenz, auf die Arbeitsbedingungen und das Gesundheitsverhalten:

  • Einem vorzeitigen Verschleiß der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird auf allen Unternehmensebenen entgegengewirkt.
  • Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten werden gefördert.
  • geringere Fehlzeiten,
  • eine höhere Motivation,
  • verbesserte Qualität und
  • verbesserte Produktivität
  • langfristige Rentabilität und
  • Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wird gesteigert.
  • Steuervorteil

Steuerbefreiung für Gesundheitsförderung

Bis zu 500 Euro je Mitarbeiter für qualitätsgeprüfte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im und außerhalb des Betriebes sind steuerfrei.

Die eigenen Mitarbeiter gesund und motiviert zu halten, ist Arbeitgebern ein wichtiges Anliegen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, ist jedoch nicht immer bekannt. Dabei wird es sogar vom Finanzamt belohnt, wenn der Arbeitgeber für die Gesundheit seiner Mitarbeiter aktiv wird.

Aufwendungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands der Mitarbeiter und der betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu einer Höhe von 500 Euro pro Beschäftigtem und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. So regelt es das Jahressteuergesetz § 3 Nr. 34 Einkommenssteuer-Gesetz(EStG). Dabei können die Gesamtkosten, z. B. eines Seminars auf die teilnehmenden Mitarbeiter aufgeteilt werden.

zurück zur Angebotsübersicht »